CH 2003 | Fic | 9min | 35mm | D/f/e | S16, Beta SX
Diplomfilm von Simon Weber
Hochschule Luzern, Studiengang Video
Synopsis
Unter dem Ehrgeiz seiner Mutter wächst das Lange Elend zu einem stattlichen Zweimeterhünen heran. Sein überlanger Körper bringt ihn an den Rand der Verzweiflung. Mit immer drastischeren Mitteln versucht er seinem Schicksal zu entfliehen.
BUCH, REGIE & SCHAUSPIEL: Simon Weber
KAMERA: Phillip Todd
SCHNITT: Nadine Werner
MUSIK & SOUNDDESIGN: Thomas Resch
Festivals
Solothurner Filmtage und weitere Festivals in CH, DE, USA, KA und ESP
Downloads
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Nomination TPC CreaTVty AWARD 2003 ![]()
Förderpreis des Schweizer Fernsehens
tpc CreatTVty Award - Jurybericht
Simon Weber vermischt die selber inszenierten Szenen mit Material aus der Filmgeschichte und Archivmaterial vom grössten Menschen, der bis dato gelebt haben soll. Das gelingt ihm so geschickt, dass man zuweilen nicht mehr weiss, wo die Grenzen zwischen den einzelnen Erzählebenen verlaufen. «Das Lange Elend» ist ein unterhaltsamer und erfrischender Kurzfilm, der gekonnt mit den Mitteln jongliert und dabei immer bei seinem Thema bleibt, ohne dabei in die Länge zu geraten. «Das Lange Elend» ist ein kurzer Film von, mit und über Simon Weber: Der Diplomand der Videofachklasse in Luzern gehört selber zu den Menschen, die weit über zwei Meter in den Himmel ragen. Mit gekonnter Ironie erzählt Weber von den Problemen, die das Grossein im Alltag so bereiten.